Schulen

Wann muss ich mein Kind einschulen?

In Deutschland sind alle Kinder, die das 6. Lebensjahr bis zum 30. Juni vollendet haben, schulpflichtig und werden in die Grundschule eingeschult. Vorab findet eine sog. Schuleingangsuntersuchung statt. Dabei wird der Entwicklungsstand Ihres Kindes getestet. In der Regel gibt es einen medizinischen Teil, bei dem Größe und Gewicht gemessen sowie das Gehör und die Augen untersucht werden.

Im zweiten Teil geht es um die Sprache, die Motorik, das Verständnis von Zahlen und Mengen sowie das allgemeine Verhalten. Über die Websites der Städte und Landkreise können Sie sich über die Schulen in der Region informieren:

Wie funktioniert das deutsche Schulsystem?

Jedes Bundesland in Deutschland hat sein eigenes Schulsystem.

Diese Region liegt in Niedersachsen. Hier kommen Kinder, die ihr 6. Lebensjahr bis zum 30. Juni vollendet haben, in die 1. Klasse der Grundschule (Primärstufe). Sie schließen diese normalerweise mit der 4. Klasse ab. Jedes Kind erhält abhängig von seinen Leistungen eine Empfehlung für eine weiterführende Schule.

Die Hauptschule wird bis zur 9. Klasse und die Realschule bis zur 10. Klasse besucht. Danach besteht die Möglichkeit, eine Berufsausbildung zu beginnen. Die Schulen können bei einem sehr guten Abschlusszeugnis auch den Wechsel zum Gymnasium empfehlen.

Das Gymnasium wird bis zu 12. oder 13. Klasse besucht. Es endet mit der allgemeinen Hochschulreife (Abitur). Dieser Abschluss ist Voraussetzung für ein Studium an einer Universität. Zudem ist es möglich, die Fachhochschulreife beispielsweise an einer Fachoberschule zu erwerben, die zur Aufnahme an einer Fachhochschule berechtigt.

Welche Schulformen gibt es?

Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien können sowohl einzelne Einrichtungen sein als auch Mischungen. Innerhalb von Gesamtschulen sind alle drei Formen vertreten.

Neben den staatlichen Schulen gibt es auch Privatschulen, die kostenpflichtig sind.

Welche Rechte auf Bildung habe ich als Geflüchteter?

Das folgende Dokument gibt Auskunft über die Rahmenbedingungen des Zugangs zu Bildungsangeboten für Asylsuchende, Schutzberechtigte und Personen mit Duldung (schulische oder berufliche Aus- und Weiterbildung).